| Umsatzschätzung – best case vs. worst case? |
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Daneben gibt es das entsprechende „worst-case-Szenario“. Der absolut schlechteste Fall tritt natürlich ein, wenn man nicht einen einzigen Kunden findet, der Umsatz also genau 0,00 € beträgt. Aber auch höhere Umsätze können bereits zu einem Ruin führen, denn auch von einem monatlichen Gewinn von z.B. 200,00 € wird der Unternehmer nicht leben können. Es gibt also eine Umsatzgröße, die der Unternehmer erreichen muss um seinen eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Zwischen dieser Untergrenze oder der durch die Kapazitäten gegebenen Obergrenze muss der Unternehmer sich also ein Bild davon machen wie viel Umsatz zu erzielen sein kann. Wenn dabei raus kommt, dass er mehr arbeiten muss als der Tag Stunden hat wird er sein Projekt überdenken müssen. Wenn zu wenig Kunden am Markt sind und er keine Möglichkeit hat seine Produkte zu verkaufen, dann hat er ebenfalls ein Problem und sollte einen Fachberater oder Coach konsultieren, der ihm Lösungen aufzeigen kann. Wenn der Unternehmer zu dem Ergebnis kommt, dass seine Monatsumsätze in einem Intervall liegen, das er davon leben kann und seine Kapazitäten nicht überschreiten muss, dann kann er in diesem Rahmen überlegen, wie hoch die Umsätze sein werden. Hier unterscheidet er weiterhin, ob er optimistisch oder pessimistisch schätzen will. Der Optimist geht vermutlich davon aus, dass der 100% seiner Kapazität nutzt und komplett in Geld verwandelt – der Pessimist wird gerade genug Gewinn generieren um überleben zu können. Der normale Unternehmer oder Existenzgründer wird den Mittelweg suchen und diejenigen Werte innerhalb seines Intervalls aussuchen, bei denen er ein gutes Bauchgefühl hat und die er tatsächlich als möglich eracht. |

In vielen Geschäftsbereichen ist eine Umsatzschätzung äußerst schwierig. Da der Unternehmer - sofern er nicht den Beruf des Hellsehers anstrebt - nicht in die Zukunft schauen kann muss er für seinen Zahlenplan abschätzen wie viel Umsatz er zukünftig erzielen wird. Wer schon lange im Geschäft ist kann sich zum Teil an Vorjahreswerten orientieren, aber auch das ist nicht immer möglich.

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