| Unternehmensgründungen aus der Arbeitslosigkeit - viel erfolgreicher als bisher angenommen. |
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Vor allem die Motive zur Gründung seien für den unternehmerischen Erfolg entscheidend. Die meisten Gründer aus Arbeitslosigkeit treibe mehr als die Not. Das mache sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar: Neue Selbständige geben in vielen Fällen auch anderen Menschen wieder Arbeit.
Die Auswirkungen der Gründungsmotive zuvor arbeitsloser Gründer auf deren unternehmerischen Erfolg sollten festgestellt werden, um die Debatte zu versachlichen. Mit Hilfe einer telefonischen Befragung von vorher arbeitslosen Existenzgründern wurde in dieser Studie der Zusammenhang zwischen unternehmerischem Erfolg und den Gründen für den Schritt in die Selbständigkeit untersucht. Als die drei wichtigsten Gründe wurden genannt, die Arbeitslosigkeit zu beenden (80 %), das Vorhandensein von ersten Kunden (mehr als 60 %) und der Wunsch, sein eigener Chef zu sein (etwas weniger als 60%). „Auslaufen der Förderung des Arbeitslosengeldes“ und „Vorschlag durch den Berater in der Agentur“ wurden nur zu 30 % bzw. 15 % als Grund genannt. Die Studie zeigt, das die die meisten, nämlich durchschnittlich 60 % bis knapp 70 % der durch das Arbeitsamt geförderten Existenzgründer gut fünf Jahre nach der Gründung noch selbständig waren. Zudem wurde deutlich, dass diese im Vergleich zu den entsprechenden Nicht-Teilnehmern deutlich seltener arbeitslos gemeldet waren und ein deutlich höheres Erwerbseinkommen erzielten. Mehr Informationen finden Sie unter: www.diw.de |





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